DWD Synoptische Übersicht Mittelfrist

31-08-2026 10:30

S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T M I T T E L F R I S T
ausgegeben am Montag, den 31.08.2026 um 10.30 UTC



Im Norden unbeständig, vor allem bis Freitag häufig Regen und windig, an den
Küsten zeitweise stürmisch. Im Süden mehr Sonne, kaum Niederschläge und
sommerlich warm.
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Synoptische Entwicklung bis zum Montag, den 07.09.2026


Der meteorologische Herbst ist da, und entsprechend hat sich auch die Wetterlage
auf ein für diese Jahreszeit recht typisches Muster umgestellt: Eine mehr (vor
allem im Norden bis Freitag) oder weniger zyklonale Westlage (im Süden
antizyklonal, vielleicht sogar eher "Brücke Mitteleuropa").
Dabei befindet sich das Vorhersagegebiet zu Beginn des Mittelfristzeitraumes, am
Donnerstag, an der Südflanke eines Höhentroges über Skandinavien, dessen
Drehzentrum sich bis Freitagfrüh langsam von Mittelschweden nach Südfinnland
verlagert. Derweil findet ins Seegebiet südlich von Island ein weiterer
Trogvorstoß statt, dazwischen wölbt sich ein flacher Rücken auf, der nachts von
GB bzw. der Nordsee her ins Vorhersagegebiet schwenkt. Dieser stützt eine zonal
orientierte Hochdruckbrücke, die von Frankreich über Süddeutschland bis nach
Südosteuropa reicht und vor allem etwa südlich von Mosel und Main für einen
freundlichen Sonnen-Wolken-Mix sorgt. Dort bleibt es trocken und spätsommerlich
warm.
Anders in der Nordhälfte: Nachdem die Kaltfront des mit dem Skandinavientrog
korrespondierenden Bodentiefs bereits eingangs der Nacht zum Donnerstag den
Nordosten des Landes überquert ist, folgt bereits Donnerstagfrüh das nächste
Frontensystem eines zum Nordatlantiktrog gehörenden Bodentiefs südlich von
Island. An dessen Okklusionspunkt entwickelt sich im Tagesverlauf ein Teiltief,
welches über Dänemark und Südschweden bis Freitagfrüh ins Baltikum zieht. Dessen
Kaltfront überquert rasch Norddeutschland, gerät dann aber in der Nacht zum
Freitag irgendwo über der Landesmitte ins Schleifen. Zumindest nach Lesart des
IFS verliert sie aber mit Annäherung an die Hochdruckbrücke weiter südlich
deutlich an Wetterwirksamkeit, während im Norden und Nordosten bis Freitagfrüh 1
bis 10 l/m² Regen fallen können (ICON und GFS haben noch höhere Mengen auf der
Agenda, dazu später mehr).
Dazu weht an der Südflanke des Teiltiefs lebhafter westlicher Wind, an
exponierten Küstenabschnitten sowie auf dem Brocken kann es einzelne stürmische
Böen geben.

Am Freitag und in der Nacht zum Samstag verlagert sich der Höhentrog vom
Seegebiet bei Island langsam Richtung Nordmeer und Norwegische See, wodurch vor
allem der Norden und Nordosten des Landes zunehmend unter die Frontalzone
gelangen, die westnordwestliche Höhenströmung dort also deutlich zyklonal
konturiert ist.
Im Bodenfeld zieht eine weitere Frontalwelle rasch über die mittlere Nordsee und
Dänemark zur südlichen Ostsee und schlägt bereits in der Nacht zum Samstag über
dem Baltikum auf. Deren Kaltfront überquert im Tagesverlauf Norddeutschland
langsam südostwärts, gerät dann aber mangels Schubkomponente vor allem in der
Nacht zum Samstag erneut ins Schleifen. Insbesondere im Bereich dieser
Schleifzone fällt gebietsweise länger anhaltend Regen (nach IFS vom Emsland bis
nach Brandenburg 5 bis über 10, im Weser-Emsgebiet teilweise über 15 l/m² in 24
Stunden). Rückseitig kann es neben einzelnen Schauern vor allem an den Küsten
eventuell auch kurze Gewitter geben, allzu labil ist die Luftmasse aber nicht.
Der Wind an der Südflanke der Frontalwelle legt gegenüber dem Vortag noch einmal
eine Schippe drauf. An den Küsten gibt es nun verbreitet stürmische Böen, an der
Nordsee eventuell auch Sturmböen aus West bis Südwest, ebenso auf dem Brocken.
Eventuell reicht es auch in der Norddeutschen Tiefebene gebietsweise für
stürmische Böen.
Der Südwesten und Süden verbleiben dagegen im Einflussbereich der allerdings
vorübergehend etwas an Substanz verlierenden Hochdruckbrücke. Dort scheint somit
erneut häufig die Sonne und präfrontal gelangt dorthin auch noch einmal ein
Schub wärmerer Luft aus Südwesteuropa (T850 hPa: 14 bis 20 Grad), so dass
gebietsweise ein heißer Tag auf der Agenda steht. In den Norden gelangt dagegen
maritim erwärmte Subpolarluft mit unter 10 Grad in 850 hPa.

Am Samstag kommt es vor der Südspitze Grönlands erneut zu einem markanten
Trogvorstoß. Unser Nordmeertrog wird somit mehr und mehr "zugeschüttet" und
durch WLA wölbt sich über Westeuropa ein breiter, aber flacher Höhenrücken auf,
der in der Nacht zum Sonntag langsam Richtung Nordsee vorankommt. Dadurch stellt
sich über Mitteleuropa eine zunehmend antizyklonal konturierte westnordwestliche
Höhenströmung ein.
Die Kaltfront der inzwischen über dem Westen Russlands angelangten ehemaligen
Frontalwelle kommt über den mittleren Landesteilen nun wieder etwas schneller
nach Süden voran, gerät aber unter Druckanstieg und löst sich auf. Nach Lesart
des IFS bringt sie höchstens von den östlichen Mittelgebirgen bis nach Ostbayern
noch leichte Niederschläge, nach Westen zu bleibt es trocken, im Südwesten und
Süden sowieso. Postfrontal kann es im Norden und Nordosten, am ehesten an den
Küsten, tagsüber noch einzelne kurze Schauer geben, die aber auch dort keinen
nennenswerten Niederschlagseintrag mehr zur Folge haben.
Im Norden und Osten bleibt es zumindest tagsüber noch windig mit stürmischen
Böen an den Küsten und in einigen Mittelgebirgslagen.
Im Südwesten und Süden kommt die Kaltfront gar nicht mehr an. Dort scheint
erneut meist die Sonne und es bleibt sommerlich warm (25 bis 30 Grad). Aber auch
im Norden und Osten ist die Luftmasse bei 6 bis 9 Grad in 850 hPa einigermaßen
angenehm temperiert. Die Nacht zum Sonntag wird dann aber im Einflussbereich der
sich vorübergehend bis nach Norddeutschland ausbreitenden, dann aber ostwärts
schwenkenden Hochdruckbrücke bei oft klarem Himmel ziemlich frisch.

Am Sonntag schwenkt der flache Rücken langsam über das Vorhersagegebiet hinweg
ostwärts. Die Hochdruckbrücke über Mittel- wird dadurch allmählich nach
Osteuropa abgedrängt und mit Annäherung eines von Irland über die mittlere
Nordsee bis Montagfrüh zum Skagerrak ziehenden Tiefdruckgebietes dreht die
Strömung niedertroposphärisch rasch auf Südwest bis Süd. Dadurch wird der Weg
frei für einen Schub heißer Subtropikluft bis ins Vorhersagegebiet. Die
Temperatur in 850 hPa steigt selbst in Norddeutschland auf 10 bis 14 Grad, im
Süden nach IFS sogar auf 18 bis 23 Grad!
Mit der Warmfront des Tiefs kann es im Nordwesten und Norden Deutschlands
eventuell etwas regnen, ansonsten steht aber ein störungsfreier und vor allem im
Süden recht sonniger Tags ins Haus. Eventuell entwickeln sich über den
Mittelgebirgen Süddeutschlands und an den Alpen einzelne kräftige Gewitter. Nach
Lesart des IFS kann es ganz im Südwesten noch einmal sehr heiß werden, die
anderen Modelle sind diesbezüglich aber deutlich defensiver aufgestellt.

Am Montag bleibt es bei der leicht mäandrierenden westlichen Höhenströmung, die
Frontalzone verläuft nördlich von uns. Das Bodentief kann somit rasch vom
Skagerrak bis zum Baltikum, in der Nacht zum Dienstag bis nach Weißrussland
ziehen, erneut gerät dessen Kaltfront ins Schleifen, dieses Mal über
Norddeutschland. Während die Niederschlagsmengen im Bereich der Schleifzone
dieses Mal mangels dynamischer Hebungskomponente im eher antizyklonalen Umfeld
nicht allzu üppig ausfallen, wird in den Warmsektor weiter südlich eine
zunehmend feuchte und potenziell instabile Luftmasse advehiert, innerhalb derer
sich dann teils kräftige Gewitter entwickeln können, Unwetter (in erster Linie
aufgrund von Starkregen) nicht ausgeschlossen.
Das Temperaturniveau bleibt eher zweigeteilt: Im Norden mäßig warm bis warm, in
der Mitte und im Süden sehr warm.

Ein Blick auf die erweiterte Mittelfrist: Der bereits am Samstag Richtung
Irmingersee vorstoßende Höhentrog kommt zunächst langsam nach Süden, dann unter
Amplifizierung nach Westen voran und greift zu Wochenmitte als hochreichendes
Zentraltief auf den Norden der Britischen Inseln über. Dadurch steilt die
Höhenströmung über dem Vorhersagegebiet mehr und mehr auf und die Zufuhr sehr
warmer Subtropikluft vor allem nach Süddeutschland bleibt aufrecht, während der
Norden und Nordwesten, zunehmend auch die mittleren Landesteile von
Tiefausläufern gestreift werden. Dort bleibt es unbeständig mit Schauern und
Gewittern, dazu mäßig warm bis warm. Weiter südlich stehen dagegen weitere
Sommertage ins Haus, im Südwesten eventuell auch noch der ein oder andere heiße
Tag. Einzelne kräftige Gewitter sind aber auch dort durchaus in Betracht zu
ziehen.
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Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs


Bis Sonntag kann den letzten drei IFS-Läufen eine gute Konsistenz bescheinigt
werden. Der grobe Fahrplan steht, kleinere Differenzen gibt es, die Zugbahnen
des Teiltiefs bzw. der Frontalwelle und deren Wetterwirksamkeit von Donnerstag
bis Samstag betreffend. Das hat in erster Linie Einfluss auf die
Niederschlagsprognosen insbesondere in der Nacht zum und am Freitag. Der
aktuelle Lauf hat die Regenmengen im Bereich der schleifenden Kaltfront
gegenüber den beiden Vorläufen reduziert, vor allem für Teile von
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
Den Vorstoß sehr warmer bis heißer Subtropikluft zumindest nach Süddeutschland
am kommenden Sonntag hatten auch die beiden gestrigen Läufe auf der Agenda,
allerdings nicht so markant und in einem zyklonaleren Umfeld, was eine
verstärkte Gewitteraktivität zur Folge hätte.
Zudem simulieren die beiden gestrigen Läufe zu Beginn kommender Woche eine
Front- und Trogpassage im Vorhersagegebiet, die die sehr warme Subtropikluft
wieder aus dem gesamten Land verdrängen würde.

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Vergleich mit anderen globalen Modellen


Der grobe Fahrplan bis zum kommenden Wochenende steht, dennoch gibt es ebenfalls
noch Differenzen, zunächst einmal die räumliche Verteilung und Mengen der
Niederschläge im Bereich der über Norddeutschland schleifenden Front betreffend.
Nach Lesart des GFS kommt die Kaltfront in der Nacht zum Samstag bzw. am
Samstagvormittag sogar bis zu den Alpen voran. Generell ist das Modell auch noch
für den Samstag deutlich zyklonaler aufgestellt als alle anderen vorliegenden
Modelle mit häufigen Schauern bzw. sogar einzelnen Gewittern im Norden und Osten
und bis ins Binnenland ausgreifenden stürmischen Böen im Nordosten.
Dadurch verzögert sich auch der Vorstoß sehr warmer bis heißer Subtropikluft vor
allem in den Süden des Vorhersagegebietes am Sonntag deutlich bzw. findet nach
Lesart des Modelles erst am Montag und deutlich abgeschwächt statt.
Während ICON diesbezüglich ebenfalls etwas zurückhängt und nicht so offensiv
aufgestellt ist, simuliert das GEM ebenfalls T850 hPa-Temperaturen weit jenseits
der 20 Grad, allerdings erst etwa 12 Stunden später.
In der erweiterten Mittelfrist hat das GFS eine ähnliche Variante wie die beiden
gestrigen IFS-Läufe mit einer Trog- und Frontpassage bereits am Montag/Nacht zu
Dienstag auf der Agenda, so dass die Subtropikluft nicht einmal bis nach
Süddeutschland vorankommt. Nach Lesart des GEM folgt die Passage am Dienstag und
es stellt sich nach Lesart des Modells zu Wochenmitte sogar eine Troglage über
Mitteleuropa ein.
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Bewertung der Ensemblevorhersagen


Im Zeitraum 72 bis 96 Stunden verteilen sich die 51 ENS-Member auf vier Cluster,
die allesamt dem Großwetterlagenregime "NAO positiv" zugeordnet sind mit tiefem
Geopotenzial über Nordwest- und Nordeuropa und einem breiten Rücken über
Südwesteuropa bzw. dem Mittelmeerraum. Für das Vorhersagegebiet (knapp am
Südrand der Frontalzone) unterscheiden sich diese kaum.

Auch im nächstfolgenden Zeitraum (120 bis 168 Stunden) dominiert das
Großwetterlagenregime "NAO pos." mit drei Clustern. Unterschiede gibt es bzgl.
des erneuten Trogvorst0ß auf den mittleren Nordatlantik.
CL 1 (22 Member) ähnelt dabei der Variante des Hauptlaufes und hat ebenfalls ein
über den Norden von GB nach Südskandinavien ziehendes Bodentief auf der Agenda,
auf dessen Vorderseite bereits am Sonntag rasch heiße Subtropikluft nach
Süddeutschland vordringen kann.
Nach CL 2 (17 Member) bleibt der Trog über Skandinavien dagegen etwas
dominanter, so dass die Höhenströmung kaum mäandriert. Die Hochdruckbrücke über
Süddeutschland ist somit auch am Sonntag/Montag eher zonal ausgerichtet und
verhindert ein Vordringen heißer Subtropikluft nach Süddeutschland. Warm bleibt
es dort dennoch.
CL 3 (17 Member) tendiert eher Richtung GEM-Modell: Der Trog über dem mittleren
Nordatlantik amplifiziert stärker, entsprechend wölbt sich vorderseitig
vorübergehend ein breiter Rücken auf und schwenkt zum Montag Richtung
Mitteleuropa. Das hat den Aufbau eines kräftigeren Bodenhochs zur Folge, das
sich erst zum Montag hin langsam ins östliche Mitteleuropa verlagern würde. Auf
dessen Rückseite kommt die heiße Subtropikluft gegenüber der Variante des
IFS-Hauptlaufes etwas verspätet im Vorhersagegebiet an, dafür aber durchaus "mit
Macht".
Danach gehen die Läufe deutlich auseinander. Im Zeitraum 192 bis 240 Stunden
verteilen sich die ENS-Member entsprechend auf sechs Cluster, wobei fast alle
denkbaren Varianten vertreten sind. Das spiegelt sich auch in der
Großwetterlagenprognose nach Paul James wieder: Zyklonale und antizyklonale
Varianten halten sich die Waage, insgesamt dominieren zunächst noch "warme"
Lösungen, wobei die "kalten" ENS-Läufe zum Ende hin etwas zunehmen.

Auch in den Rauchfahnen einzelner Gitterpunkte im Vorhersagegebiet findet sich
das Auseinanderdriften der ENS-Member ab Beginn/Mitte kommender Woche wieder.
Bis dahin verläuft die Kurvenschar der 850 hPa-Temperaturen der Einzelmember in
einem zunächst engen, ab dem Wochenende dann langsam breiter werdenden Spread.
Vor allem im Bereich der schleifenden Front in den mittleren Landesteilen
steigen die Unsicherheiten bereits ab Freitag mit teilweise recht weit
auseinanderlaufenden Niederschlagsprognosen der Einzelmember.

Richtung Mitte kommender Woche reicht dann die Schwankungsbreite der 850
hPa-Temperatur für die meisten Gitterpunkte von unter 5 Grad bis an die 20 Grad
oder knapp darüber. Ein Median, um den sich die meisten Member bündeln, lässt
sich dann kaum mehr ausmachen.

FAZIT:
Der grobe Fahrplan steht bis zu Beginn kommender Woche: Im Süden weiterhin viel
Sonne überwiegend warm bis sehr warm, eventuell noch einmal heiß, im Norden bis
in die Mitte reichend unbeständig und nur mäßig warm. Im Übergangsbereich kann
es am Freitag länger regnen; wo genau, ist noch unklar.
Was dann im Laufe der kommenden Woche passiert, ist dagegen noch komplett
unklar.
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Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen


Signifikante Wetterereignisse beschränken sich zunächst in erster Linie auf den
Wind. Vor allem am Freitag betrifft das nicht nur die Küsten, wo es dann
verbreitet stürmische Böen, entlang der Westküste von Schleswig-Holstein (ebenso
wie auf dem Brocken) sogar Sturmböen geben kann, sondern auch das Norddeutsche
Tiefland mit stürmischen Böen zumindest in Schauernähe und in freien Lagen.
Kurze Gewitter sind zwar ebenfalls möglich, treten aber mangels Labilität
allerhöchstens ganz vereinzelt auf, am ehesten an den Küsten.
Im Bereich der schleifenden Front ab der Nacht zum Freitag bis Samstagfrüh kann
es gebietsweise länger anhaltend regnen. Momentan simulieren die Modelle aber
Mengen knapp unterhalb der Warnschwellen für Dauerregen und auch die
Probabilistik springt nicht so wirklich darauf an. Dennoch ist nicht
ausgeschlossen, dass sich das noch ändern könnte.

Am Samstag beschränken sich stürmische Böen dann aber lediglich noch auf die
Küstenregionen bzw. vielleicht noch den äußersten Nordosten (hier zeigt neben
GFS auch IFS-EPS noch leicht erhöhte Wahrscheinlichkeiten für Bft 8) und auf den
Brocken.

Ab Sonntag könnten dann wieder konvektive Ereignisse in den Fokus rücken. Am
Sonntag selbst reicht es aber voraussichtlich lediglich in den süddeutschen
Mittelgebirgsregionen und an den Alpen für vereinzelte kräftige Gewitter.
Zu Beginn kommender Woche könnten dann aber eventuell weitere Landesteile davon
betroffen sein. Zunächst steht wohl der Starkregen als Begleiterscheinung im
Fokus, je nach Trogkonstellation und erhöhter Cape/Shear-Überlappung steigt in
weiterer Folge eventuell aber auch das Unwetterpotenzial etwas an.

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Basis für Mittelfristvorhersage
IFS, IFS-EPS, MOSMIX
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VBZ Offenbach / Dipl. Met. Jens Winninghoff